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»Black Tie«–Event mit Ladage & Oelke

Regent veranstaltet zusammen mit »Ladage & Oelke« im neu eingerichteten »Green Room« eine Veranstaltungsserie, die sich mit handgearbeiteter Konfektion aus der Schneidermanufaktur Regent (Weißenburg) auseinandersetzt. Diese wird erklärt und in drei stimmungsvollen, thematisierten Events präsentiert.

»Ladage & Oelke«, auch hier regiert eine junge Generation das Geschehen, richtete eigens für Regent den »Green Room« ein und kündigte das Event an. Das Interesse war allerdings so groß, dass vielen interessierten Gästen aufgrund der limitierten Platzmöglichkeiten, abgesagt werden musste. Als Moderator wurde Bernhard Roetzel, der „Stilpapst“ in dem Genre, von Regent eingeladen um in diesem Event über alles zu informieren, was sich hinter dem Thema „Black Tie“ verbirgt.

„Nur weil man einen Smoking trägt, heißt das nicht, dass man keinen Spaß haben darf.“

Bernhard Roetzel

„Black Tie“ (was eigentlich schwarze Krawatte bedeutet) erfordert einen klaren Dresscode, der zu hochrangigen Anlässen lädt und wo auch schon mal der rote Teppich ausgerollt wird. Dann wird es allerdings ernst. Verpflichtend muss eine schwarze Fliege getragen werden und der Smoking muss schwarz oder mitternachtsblau sein. Bei den Schuhen ist eine gewisse Bandbreite erlaubt. Sie haben eine Einladung erhalten die „Cravate Noire“ oder „klener Gesellschaftsanzug“ erfordert? Auch dann gilt der Dresscode des „Black Tie“. Selma Wegmann von »Ladage & Oelke« und Philippe Brenninkmeijer von »Regent« luden ein, diesen Dresscode von dem absoluten Kenner und Stilspezialisten der Szene, Bernhard Roetzel, erklären zu lassen.

Den Dress, d.h. den Smoking inklusive Varianten, lieferte Regent als letztes deutsches Unternehmen, welches in Deutschland in einer Manufaktur mit ca. 50 Mitarbeitern feinste Anzüge, Sakkos und natürlich auch den Smoking produziert.
Bernhard Roetzel klärte die Besucher zu Beginn über die, teils amüsante, Herkunft auf: „Die Smoking Jacke hat nie einen Schlitz“ — eigentlich klar, denn man ist selbst damals damit nicht geritten… Eine klare Absage gibt es auch für Aufschlag und Bügelfalte, da diese als zu sportlich gelten. In diesem Tenor ging es durch den unterhaltsamen und auch informativen Abend. Die Informationen reichten von dem Thema Schuhwerk, das aus Opera Pumps bis zu polierten (Wholecut) Kalbslederschuhen reichen darf bis hin zum Herz der Kleidung, der Fliege.
Wer auf Stil setzt bindet diese natürlich selbst — Tipps dazu, bis hin zu einer Bindepräsentation, wurden ebenso begeistert aufgenommen wie der gute Whisky von Dalmore, der von Mario Kappes, dem Repräsentanten der Marke, gereicht wurde.

Diese einst strengen Regeln sind natürlich mittlerweile etwas aufgeweicht. Beispielhaft wurde von Philippe Brenninkmeijer das „Smoking Jacket“ vorgeführt, einem Samtjacket mit Seide am Reverse, welches vorzugsweise in England in den Herrenclubs getragen wird, aber auch als Abendbekleidung akzeptiert ist.
Nachdem ein Gürtel ein „No Go“ ist, bedient sich der Mann den Hosenträgern, die dann unter einer Weste verschwinden. Der Kummerbund gehört dagegen nicht zum Smoking, sondern zum Frack, was noch einmal ein anderes Thema darstellt.
Die aufgelockerte Einladung mit dem Titel „Black Tie Optional“ — hier darf auch ein schwarzer Anzug mit Krawatte getragen werden — gehört zu dieser aufgeweichten Regel. Aber eins gilt für alle, obligatorisch sind schwarze Kniestrümpfe, denn Wadenblitzer gehen gar nicht. Natürlich konnten die 25 Besucher auch die komfortablen Sakkos von Regent in allen Größen und vielen Tuchvarianten anprobieren.

Der Eintrittspreis von 25 EUR kam dem „deutschen Kinderverein“ zu Gute. Das nächste Event findet am 2. Dezember statt und informiert über die Tuche von „Fox Brothers“.